Schlagwort: Philosophie

Yoga ist eine jahrtausendealte Praxis, die auf drei Säulen basiert: Körperhaltungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama) und Meditation. Diese Elemente sollen körperliche und psychische Leiden lindern sowie zu innerem Frieden und Entspannung führen
Yoga bietet eine Vielzahl von Vorteilen, darunter Gesundheit, Entspannung, Meditation und Beweglichkeit

Gesundheit:
Yoga kann als gesunder Ausgleich zum ständigen Sitzen dienen, Stress reduzieren, Flexibilität und Kraft steigern sowie allgemeine Leistungsfähigkeit verbessern

Entspannung:
Hatha-Yoga fördert mit Körperübungen (Asanas), Atemübungen und Meditation Kraft und Körpergefühl und hilft beim Stressabbau

Meditation
Meditation hilft Ihnen, sich auf den Moment zu besinnen, und kann Stress abbauen, das Immunsystem stärken und Schlafprobleme lindern

Beweglichkeit
Yoga kann Flexibilität und Leistungsfähigkeit steigern

Yoga ist mehr als eine Reihe von Übungen auf der Yogamatte. Es ist eine komplexe Philosophie, finde hier Informationen darüber.

  • Kosha – Der Mensch, seine 3 Körper und 5 Hüllen

    Kosha – Der Mensch, seine 3 Körper und 5 Hüllen

    Yoga unterteilt den Menschen in drei Körper (Shariras), die der Seele auf dem Weg zur spirituellen Entwicklung zur Verfügung stehen. Es wird davon ausgegangen, dass sich der Mensch in einem holistischen Energiesystem befindet, welches physische, psychische als auch geistige Aspekte beinhaltet. Innerhalb der drei Körper besitzt die Seele fünf Schichten (Kosha), die diese Aspekte berücksichtigen. Der…

  • Bandha – spirituelles Erwachen durch körperliche Kontraktion

    Bandha – spirituelles Erwachen durch körperliche Kontraktion

    Jalandhara Bandha, Uddiyana Bandha und Mula Bandha werden im Hals, im Bauch und im Becken ausgeführt. Wenn sie länger gehalten werden können, gibt es dann noch die Angst vor dem Tod? Yogataravali (Sutra 5; Sri Adi Shankaracharya) Das Wort «Bandha» kommt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie «halten», «festigen» oder «verschliessen». Es heißt aber…

  • Drittes Auge – Stirnchakra – Ajna Chakra

    Drittes Auge – Stirnchakra – Ajna Chakra

    Drittes Auge: Das Chakra steht für Intuition, für eine höhere Wahrnehmung, für Klarheit und Erkenntnis und gilt auch als das „Meister-Chakra“.

  • Pranayama – Atemübungen, die entspannen

    Pranayama – Atemübungen, die entspannen

    Warum benötigen wir Pranayama? Wir atmen durchschnittlich 26.000 Mal pro Tag. Dadurch werden wir mit lebensnotwendigem Sauerstoff versorgt, nehmen aber genauso Prana, die Lebensenergie, zu uns. Durch unseren hektisch und stressigen Lebensstil im Westen, sowie durch schlechte Angewohnheiten atmen wir oft viel zu flach.

  • Prana – der Schlüssel zur Lebenskraft

    Prana – der Schlüssel zur Lebenskraft

    Prana ist die Summe der im Weltall vorhandenen Energie. Es ist die universelle Lebensenergie, die in allen Daseinsformen – vom Stein bis zum Menschen – vorkommt. Es ist in der Luft enthalten, ist aber kein Sauerstoff, es befindet sich in der Nahrung, im Sonnenlicht, im Wasser, ist aber weder Vitamin, Wärme oder Licht. Allerdings wird…

  • Asanas in der Rishikesh-Reihe

    Asanas in der Rishikesh-Reihe

    Die Rishikesh-Reihe ist eine Abfolge an Yoga-Übungen (Asanas), die zur Harmonisierung von Köper Geist und Seele führt. Sie wurde von Meister Swami Sivananda, der in der Nordindischen Stadt Rishikesh wohnte, bekannt gemacht. Sein Schüler Swami Vishnu-devananda brachte dieses Wissen in den Westen und die Rishikesh-Reihe bildet heute in vielen Yoga-Zentren die Grundlage des Hatha-Yoga-Unterrichts. Bevor wir…

  • Herzchakra – Anahata Chakra

    Herzchakra – Anahata Chakra

    Das Herzchakra wird im Sanskrit anahata genant. «Ana» steht für den Atem, «Hata» für die Kraft. Als Vorsilbe bedeutet Ana „nicht“ und „hata“ betroffen oder verletzt. Zusammengesetzt ist damit „ungeschlagen“ oder „intakt“ gemeint. Das Herzchakra ist sozusagen das ungeschlagene Chakra. Damit ist der Ton gemeint, der ertönt, obwohl er nicht angeschlagen wurde. Er wird von…

  • Halschakra – Vishudda Chakra

    Halschakra – Vishudda Chakra

    Halschakra bedeutet auf Sanskrit „Visdhudda“, das heißt so viel wie „sehr rein“. Damit ist das gemeint, was übrig bleibt, wenn man alle Dinge, die den Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer entspringen, entfernt hat. Sitz Vishudda Chakra Das Vishudda Chakra befindet sich in der Mitte der Halswirbelsäule. Von dort erfüllt ein Energiefeld den gesamten Hals…

  • Solarplexus Chakra – Manipura Chakra

    Der Sanskrit Name für das Solarplexus Chakra heißt Manipura. Mani heißt Juwel, Pura bedeutet Stadt. Wir sprechen also von der leuchtenden Stadt aus Juwelen. Von dort beziehen wir unsere Energie, um unseren Weg bestreiten zu können. Sitz Manipurachakra Das Manipura Chakras sitzt in der Mitte der Lendenwirbelsäule, im Solarplexus, 2 Fingerbreit über dem Nabel und…

  • Sakralchakra – Swadhistana Chakra

    Das Sakralchakra, oft auch Sexualchakra, wird im Sanskrit Svadhisthana genannt. Es ist das Zweite von sieben Chakras. „Sva» steht für „selbst“, „adhistana“ für „Wohnung/Wohnstätte». Wörtlich demnach: Eigenpositionschakra. Es spiegelt, was uns anzieht und wogegen wir uns sträuben. Es ist die Basis für alle unsere Handlungen. Sitz Sakralchakra Der Sitz des Sakralchakra ist am unteren Ende…

  • Wurzelchakra – Muladhara: Wie man die spirituelle Basis stärkt

    Das Wurzelchakra oder Erdchakra wird auf Sanskrit Muladhara Chakra genannt. „Mula“ steht für Wurzel und „Adhara“ für Stütze. Es ist das Erste der sieben Hauptchakren.

  • Mudras, Hand- und Körperhaltungen, die uns Freude geben

    Im Sanskrit bedeutet Mudra soviel wie Siegel, Abdruck oder Zeichen.»Mud» ist die Freude und «ra» bedeutet geben. Mudras geben uns also Freude. Im Yoga werden darunter Hand und Körperhaltungen verstanden, die die Energie lenken, oft werden sie auch in Kombination mit Bandhas, den Energieverschlüssen, parkatiziert. Nasti mudrasamam kinchit samsidhyai kshitimandale» Es gibt nichts auf dieser…

  • Kriya – Reinigungsübung im Hatha Yoga

    Kriya ist ein Wort aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie Tat oder Handlung. In den verschiedenen Yoga-Richtungen wird unter Kriya das verstanden, was man tun kann, auch wenn man noch nicht fortgeschritten ist. Kriya kann in verschiedenen Kontexten, Unterschiedliches heißen. Im Bhakti Yoga: tägliche Rituale, wie Homa, Japa oder Kirtan Im Raja Yoga:…

  • Mantra – eine Mediationshilfe

    Das Wort «Mantra», kommt aus dem Sanskrit und bedeutet so viel wie heilige Silbe, heiliges Wort oder heiliger Vers. Sanskrit ist eine der ältesten Sprachen der Menschheit und wird auch «Sprache der Götter» genannt. Es besteht aus Urklängen, die der eigentlichen Schwingung eines Objekt oder Handlung entsprechen.

  • Die 8 Stufen des Yoga nach Patanjali

    Patanjali beschreibt in seinen Sutren die 8 Stufen des Yoga. Was es genau damit auf sich hat, erfährst du hier:

  • Was ist Yama?

    Patanjali beschreibt die acht Stufen des Yoga. Mit Yama – der ersten Stufe – werden die Wege zur Selbstkontrolle beschrieben. Sie sind eine gute Methode, um mehr Bewußtheit in der Interaktion mit anderen Menschen zu entwickeln. So verbessern wir nicht nur die Beziehung zu unseren Nächsten, sondern auch zu uns selbst.

  • Niyama – Liebst du dich schon?

    Patanjali beschreibt in seine Sutren 8 Stufen. Nach Yama, ist Niyama die zweite Stufe und handelt darüber, wie wir mit uns selbst umgehen, wie wir unser Privatleben gestalten. Die fünf Niyamas bestehen aus: Innere und äußerer Reinheit (Saucha) Zufriedenheit (Santosha) Askese (Tapas) Studium religiöser Schriften (Svadhyaya) Hingabe an Gott (Shvarapranidhana) Bei Niyama geht es um…