Stell dir vor, alles um dich herum – Kriege, Krankheiten, sogar deine kleinen täglichen Ärgernisse – könnte nicht real sein. Genau das besagt die tiefe und sicher für viele provokante Lektion 14 des Kurses in Wundern: Gott hat keine bedeutungslose Welt erschaffen.
Die Realität hinterfragen
Die Welt, die wir sehen und erleben, ist nicht die Welt, wie Gott sie erschaffen hat. Da stellt sich die Frage, was ist die wahre Realität? Wenn alles, was Schmerz und Leid verursacht, von Gott nicht erschaffen wurde, heißt das, es ist nicht real? Ja, denn Gott kann nur erschaffen, was perfekt ist. Alles andere sind nur «Hirngespinste» eines kranken Egos.
Übung macht den Meister
Die heutige Übung fordert heraus, die Augen zu schließen und mit klarem Geist die Ereignisse oder Ängste zu benennen, die als Teil dieser scheinbar bedeutungslosen Welt empfunden werden. Zum Beispiel:
| Gedanke | Neuformulierung |
|---|---|
| Gott hat diesen Krieg nicht erschaffen | … und somit ist er nicht wirklich. |
| Gott hat dieses Unglück nicht erschaffen | … und somit ist es nicht wirklich. |
| Gott hat meine Angst vor Krankheit nicht erschaffen | … und somit ist sie nicht wirklich. |
- Führe die Übung durch, indem du mit geschlossenen Augen über diese Gedanken meditierst.
- Sei möglichst konkret, bei der Benennung der Gräuel, die dir in den Sinn kommen.
- Nicht mehr als drei Mal am Tag, es sei denn, es fühlt sich gut an.
Den Schritt zur Erlösung machen
Diese Praxis ist ein Schritt in Richtung einer tieferen Erkenntnis – der Erkenntnis, dass wahre Befreiung und Frieden erreichbar sind, sobald man beginnt, die bedrückenden «Realitäten» des Lebens loszulassen.
Die Welt, wie wir sie kennen, basiert auf unseren Gedanken und Überzeugungen. Die eigentliche Herausforderung besteht darin, diesen festen Glauben zu überwinden. Erst dann kann man sich der wahren Schönheit und Harmonie nähern, die Gott für uns vorgesehen hat.
Fazit: Die Welt mag mit Herausforderungen gefüllt sein, doch in Wahrheit, so lehrt uns der Kurs, sind sie nur Illusionen, die unseren friedvollen Kern nicht erreichen müssen.

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