Stell dir vor, du bist in einem dunklen Raum und suchst nach einem Schalter, um das Licht anzumachen. Die Dunkelheit macht es schwer zu sehen, und egal wie sehr du es auch versuchst, du kannst das Licht nicht mit bloßen Händen erschaffen. Das Licht muss von irgendwoher kommen, es ist bereits da, du musst nur den Schalter finden.
Verstehen, dass das innere Licht der Schlüssel ist
In «Ein Kurs in Wundern» wird erklärt, dass echtes Sehen nichts mit den Augen zu tun hat. Es geht um ein inneres Licht, das schon immer da ist. Dieses Licht ist nicht draußen, sondern in dir. Und das zu verstehen kann dein Leben verändern.
Die Herausforderung der Dunkelheit
Die Dunkelheit, von der hier gesprochen wird, ist wie eine Metapher für Verwirrung oder Angst. Es ist, als wärst du in einem dichten Nebel. Aber hier kommt die gute Nachricht: Du kannst diesen Nebel durchbrechen indem du das innere Licht aktivierst.
«Gott ist das Licht, in dem ich sehe.»
Lektion 44: Ein Kurs in Wundern
Praktische Schritte: Wie du dieses Licht erreichst
Hier sind ein paar einfache Schritte, die helfen können:
- Wiederhole den Gedanken, dass Gott das Licht ist, in dem du siehst, sowohl mit offenen als auch mit geschlossenen Augen.
- Versuche, dich tief in deinen Geist zu versenken, indem du Ablenkungen und Störungen loslässt.
Hier ist eine hilfreiche Anleitung, wie man die Übungen durchführt:
| Öffne deine Augen und wiederhole den Gedanken einige Male. | Schließe langsam die Augen und wiederhole den Gedanken weiter. |
| Versuche, tief in deinen Geist zu sinken, lasse dabei störende Gedanken vorbeiziehen. | Beobachte vorbeiziehende Gedanken ohne innere Beteiligung. |
| Wiederhole den Gedanken tagsüber oft, sowohl mit offenen als auch mit geschlossenen Augen. | Vergiss nicht, entschlossen zu sein, ihn heute nicht zu vergessen. |
Warum diese Praxis Schwierigkeiten bereiten kann
Wenn du diese Praxis beginnst, könntest du Widerstand spüren. Das ist normal und zeigt nur, dass du auf dem richtigen Weg bist. Das Loslassen von alten Überzeugungen und Gedanken kann sich anfangs fremd und unangenehm anfühlen, aber es ist ein Schritt zur Freiheit.
Erinnerung: Jede Widerstandsfähigkeit, die du empfindest, ist ein Zeichen dafür, dass du alte, unnötige Überzeugungen hinter dir lässt. Das kann befreiend sein, auch wenn es sich anfangs nicht so anfühlt.

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