Lektion 5: Ich rege mich nie aus dem Grund auf, den ich meine

Willkommen auf deiner spirituellen Reise, die dich heute zu der Lektionen fünf von «Ein Kurs in Wundern» bringt: «Ich bin nie aus dem Grund verärgert, den ich meine.» Klingt verwirrend?

Die Quintessenz des Ganzen

Warum deine Gründe eine Illusion sind

Vorab, es geht hier nicht um die Verleugnung von Gefühlen, sondern um das Erkennen einer tieferen Wahrheit. Alle Formen von Verärgerung – sei es Angst, Besorgnis, Depression, Wut oder Eifersucht – haben eines gemeinsam: Sie basieren auf einer Fehlwahrnehmung unserer Gedanken. Die Herausforderung besteht darin, zu realisieren, dass diese Formen im Grunde identisch sind und wir ihnen zu viel Bedeutung beimessen.

Praktische Anwendung

Das tägliche Übungsspiel

Du denkst vielleicht, dein Ärger über deinen Mitbewohner, weil er schon wieder nicht abgewaschen hat, sei berechtigt. Aber laut dem Kurs geht es hier nicht wirklich um den Abwasch. Versuche bei jedem Ärgermoment zu reflektieren:

  • «Ich bin nicht wütend auf [Person/Situation] aus dem Grund, den ich denke.»
  • «Ich habe keine Angst vor [Person/Situation] aus dem Grund, den ich denke.»

Der Trick ist, die Perspektive zu ändern, nicht das Problem zu lösen.

Übungsrichtlinien

Es gibt keine «kleinen» Verärgerungen. Jedes Ärgernis, egal wie klein es erscheinen mag, stört unser inneres Gleichgewicht:

GefühlNeue Perspektive
Ärger wegen verspätetem ZugIch bin nicht aus dem Grund verärgert, den ich denke.
Frustration über einen verlorenen SchlüsselIch bin nicht aus dem Grund frustriert, den ich denke.

Behalte diese neue Perspektive im Hinterkopf und suche in dir nach diesen Ärgernissen.

Tägliche Übungsroutine

Beginne deinen Tag mit der Identifikation verschiedener Verärgerungen und wende die Lektion an:

  • Ich bin nicht \[besorgt/deprimiert/usw.\] wegen \[Quelle\] aus dem Grund, den ich denke.

Empfohlen werden drei bis vier solcher Reflexionssessions täglich.

Fazit

Die fünfte Lektion aus dem Kurs lädt dich ein, deine inneren Erzählungen zu erkunden und die Echtheit deiner wahrgenommenen Ärgerquellen herauszufordern. Mit dieser Praxis öffnest du die Tür zu einer neuen Sichtweise auf deine Gedanken und Erfahrungen. Viel Spaß beim Üben von «Ich rege mich nie aus dem Grund auf, den ich meine»

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