Lektion 4: Diese Gedanken haben keinerlei Bedeutung. Sie sind wie die Dinge, die ich in diesem Raum sehe [auf dieser Straße, von diesem Fenster aus, an diesem Ort].

Wenn man über den «Kurs in Wundern» spricht, entdeckt man eine Fülle an Übungen, die darauf abzielen, das Bewusstsein zu erweitern und die Wahrnehmung zu ändern. Die vierte Lektion ist ein Paradebeispiel dafür, wie man lernt, die Bedeutungslosigkeit seiner Gedanken zu erkennen und dadurch inneren Frieden zu finden.

Was bedeutet das für den Alltag? Stell dir vor, du bist in einer Schlange im Supermarkt und ärgerst dich darüber, wie langsam es vorangeht. Dieser Ärger ist ein Gedanke, der, genau wie die Lektion sagt, eigentlich keine Bedeutung hat. Er ist wie die Kaugummis an der Kasse oder die Zeitschriften im Regal – einfach da, aber ohne wirklichen Einfluss auf dein Wohlbefinden, es sei denn, du entscheidest dich dafür, ihm Bedeutung zu geben.

Wie wendet man das an?

1. Gedanken beobachtenBeobachte eine Minute lang, was dir durch den Kopf geht, ohne zu urteilen.
2. Anwendung des LeitgedankensErkenne, dass diese Gedanken keine Bedeutung haben, ähnlich den Dingen, die du siehst.
3. ErgebnisEine ruhigere Geisteshaltung und weniger Beharren auf «guten» oder «schlechten» Gedanken.

Beispiel: Du bist genervt, weil dein Mitbewohner schon wieder das Licht angelassen hat. Anstatt dich in diesem Ärger zu verlieren, erinnere dich: „Dieser Gedanke über meinen Mitbewohner hat keinerlei Bedeutung. Er ist wie die Dinge, die ich in diesem Raum sehe.“

  • Diese Übung soll dreimal täglich wiederholt werden, um die Beständigkeit im Umgang mit Gedanken zu verbessern.
  • Wähle sowohl „gute“ als auch „schlechte“ Gedanken aus und wende den Leitgedanken auf sie an.

Abschlussgedanken

Ziel dieser Übung aus dem «Kurs in Wundern» ist es, eine neue Gewohnheit zu entwickeln: die Gewohnheit, Gedanken zu beobachten, ohne sich von ihnen beherrschen zu lassen. Mit der Zeit lernt man, Gedanken zu beobachten, als wären sie Wolken am Himmel – sie ziehen vorbei, aber sie definieren nicht, wer wir sind oder wie wir uns fühlen müssen.

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