Wir navigieren täglich durch eine Welt voller Eindrücke und Gegenstände. Was, wenn gesagt wird, dass all das, was gesehen wird, nichts weiter als Bilder sind, die durch die eigenen Gedanken erschaffen wurden? Genau das bringt «Ein Kurs in Wundern» in Lektion 15 zum Ausdruck: Meine Gedanken sind Bilder, die ich gemacht habe.
Die Praxis: Ein Bild von der Welt erschaffen
Um die Essenz dieser Lektion richtig zu greifen, ist es wichtig, sie nicht nur zu lesen, sondern auch zu leben. Drei Übungsphasen am Tag, maximal vier, jede nicht länger als eine Minute, genügen, um einen ersten Schritt zu machen. Während dieser Zeit wird ein Objekt betrachtet und folgender Gedanke angewandt:
- Dies ____ ist ein Bild, das ich gemacht habe.
- Das ____ ist ein Bild, das ich gemacht habe.
Diese Methode verlangt keinen großen Aufwand. Wichtig ist, die Auswahl der Objekte zufällig zu gestalten und den Gedanken langsam zu wiederholen. Es geht darum, die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen und zu erkennen, dass das, was als Realität betrachtet wird, durch die eigenen Gedanken geformt ist.
Erwartete Veränderungen
Das Üben dieser Lektion führt nicht sofort zu Erkenntnis, bereitet aber den Weg dafür vor. Es mag sein, dass Phänomene wie «Lichtepisoden» erlebt werden – ein Zeichen dafür, dass sich die eigene Wahrnehmung verändert. Es ist wichtig, keine Angst vor diesen Erfahrungen zu haben, denn sie sind lediglich Symbole für den Beginn echter Einsicht.
Warum ist das wichtig? Weil es zeigt, dass die äußere Welt, die so fest und unveränderlich erscheint, eigentlich formbar und von den eigenen Gedanken beeinflusst ist. Das Verstehen dieser Tatsache bietet eine enorme Freiheit und die Möglichkeit, das eigene Leben bewusster zu gestalten.
| Schritt | Anwendung | Effekt |
|---|---|---|
| 1 | Betrachten eines Objekts | Erkennen der eigenen Schöpfung |
| 2 | Wiederholen des Gedankens | Veränderung der Wahrnehmung |
| 3 | Öffnung für neue Erfahrungen | Auf dem Weg zur Einsicht |
Schlussfolgerung
Um die Welt um uns herum wirklich zu verstehen und unsere Erfahrungen darin zu gestalten, ist es essenziell, die Verbindung zwischen unseren Gedanken und der wahrgenommenen Realität zu erkennen. Lektion 15 aus «Ein Kurs in Wundern» bietet einen wertvollen Ansatz, um genau diese Verbindung zu hinterfragen und neu zu definieren. Indem wir die Übungen praktizieren, lernen wir, dass die scheinbare Solidität unserer Welt tatsächlich eine Reflexion unserer Gedanken ist.

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