Lektion 6: Ich rege mich auf, weil ich etwas sehe, was nicht da ist.

Ärger, Sorgen, Angst – all das kennt jeder von uns. Doch was wäre, wenn der Grund für diese Aufregungen gar nicht existiert? Genau das lehrt uns Lektion 6 aus «Ein Kurs in Wundern». Lass uns gemeinsam erkunden, wie wir diese lebensverändernde Perspektive in unseren Alltag integrieren können.

Warum diese Lektion so wichtig ist

Erkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung – dieses Sprichwort gilt auch hier. Die Lektion lädt uns dazu ein, nicht nur unsere Gefühle zu benennen, sondern auch deren vermeintliche Quellen kritisch zu hinterfragen. Erst wenn wir erkennen, dass der Auslöser unserer Aufregung vielleicht eine Illusion ist, können wir beginnen, uns von diesen Fesseln zu befreien.

Wie du die Lektion im Alltag anwendest

Hier sind einige einfache Schritte, um die Weisheiten dieser Lektion in dein tägliches Leben zu integrieren:

Erkenne den wahren Ursprung deiner Gefühle

Beginne damit, jede Form von Aufregung – sei es Ärger, Angst oder Sorge – zu identifizieren und frage dich dann: «Was ist die vermeintliche Quelle dieser Gefühle?»

Wende den Leitgedanken an

Sobald du einen Moment der Aufregung erlebst, erinnere dich: «Ich rege mich auf, weil ich etwas sehe, was nicht da ist.» Dieser Schritt erfordert Übung, wird aber mit der Zeit zur zweiten Natur.

Praxiszeiten einplanen

Nimm dir dreimal täglich eine Minute Zeit, um gezielt nach Quellen von Aufregung in deinem Geist zu suchen und den Leitgedanken anzuwenden.

Ein kleiner Leitfaden zur Anwendung

MomentGefühlVermeintliche QuelleLeitgedanke
Beim ArbeitenÄrgerEin KollegeIch ärgere mich über meinen Kollegen, weil ich etwas sehe, was nicht da ist.
ZuhauseSorgenFinanzielle LageIch mache mir Sorgen um meine finanzielle Lage, weil ich etwas sehe, was nicht da ist.

Warum alle Aufregungen gleich sind

Die Illusion zu erkennen, dass alle Aufregungen den Frieden unseres Geistes stören, hilft uns, jede von ihnen gleich zu behandeln. Hier einige Gedanken, die dir dabei helfen können:

– Es gibt keine kleinen Aufregungen.
– Ich kann nicht an einer Form der Aufregung festhalten und die anderen fallenlassen.

Fazit

Durch «Ein Kurs in Wundern» lernen wir, dass unsere Aufregungen oft auf Wahrnehmungen basieren, die nicht der Realität entsprechen. Diese Erkenntnis ermöglicht es uns, einen Schritt zurückzutreten und unsere Emotionen neu zu bewerten. Mit Übung und Geduld kannst auch du lernen, dein Leben mit weniger Angst, Ärger und Sorgen zu führen.

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